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Hospitationsschule

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Schnuppertag 2018

1718 Schnuppertag klein

Der Schnuppertag 2018 findet am 20.01.2018 statt. Mehr Informationen finden sie HIER

Ein letztes gelungenes Highlight unserer Schulzeit!
Endlich! Wir haben nur noch ein Viertel unseres letzten gemeinsamen Jahres an derRealschule Katzenelnbogen vor uns und wollen in dieses mit unserer Klasse gemeinsamstarten: und zwar mit unserer Abschlussfahrt nach Holland, genauer gesagt nachAmsterdam. Die fünf Tage, die uns direkt nach den Osterferien bevorstanden, warenvon allen heiß ersehnt. Eine Woche Auszeit von Hausaufgaben und normalem Unterricht,eine Woche Spaß und Action, bevor es in den Schlussspurt gehen sollte.Am 24. April ging es am Limburger ICE los und trotz geringer Verspätung kamen wirüber Düsseldorf nach Amsterdam Centraal, dem Hauptbahnhof in der holländischenMetropole. Erste Etappe geschafft, kein Koffer vergessen, alle hatten ihren Sitzplatz –dank Sitzreservierung im ausgebuchten Zug - und ruck zuck hatte sich jede/r insbahneigene W-LAN eingewählt: kein Problem.Apropos Koffer – bei unseren Mädels konnte man locker davon ausgehen, dass siemindestens drei Wochen in Holland bleiben oder gar auswandern würden. Aber es fandsich dann doch immer ein zuvorkommender Herr Gyr, der die Überseeteile imGepäcknetz verstaute.Ein erster Hauch internationales Flair wehte uns bereits am Bahnhof entgegen, dieMultikultihauptstadt Amsterdam hieß uns willkommen: ein Cappuccino bei Starbucks,dann waren die Tickets gekauft und es ging weiter mit der Metro, Linie 54, RichtungBullewijk, eine Station neben dem bekannten Stadion von Ajax Amsterdam. Der Wegzum Hostel war nicht weit und, als dann alle verstanden hatten, dass man mit demTicket nicht nur ein- sondern auch auschecken musste, konnten wir die letzte Etappeflugs bewerkstelligen und kamen pünktlich im Hostel an.Da sich Frau Klein-Hien schon in einiger Vorfahrten kundig gemacht hatte, dauerte auchder Checkin nicht lange und so waren schnell die Zimmer verteilt und bezogen. DieTeams waren wunschgemäß zugeteilt und nun hieß es Betten beziehen, Kofferausräumen, sich häuslich einrichten für die nächsten Tage und Nächte.Da noch genügend Zeit blieb – die Jungs waren mit dem Einräumen schnell fertig –nutzten viele die Zeit die nähere Umgebung zu erkunden oder wieder in einer kleinenGruppe mit der U-Bahn in die Innenstadt zu fahren. So eine Gelegenheit hat man im Einrich nicht direkt vor der Tür.Auch nach dem ersten Dinner ging es wieder in die City, ein erster Eindruck vomGroßstadtleben, der auch durch den einsetzenden leichten Regen die Stimmung nichttrüben konnte. Jetzt hatten vor allem die Mädchen einen Plan, wo sie denn ihr„Taschengeld“ lassen könnten.
Bei Billard und Tischkicker ließen wir den Abend ausklingen und erlebten eine erstekleine Nachtruhe, wenn….ja, wenn da nicht noch Italiener bei Herrn Gyr und Frau Klein-Hien auf dem Flur gewesen wären….Am nächsten Tag wurde uns klar, dass Klassenfahrt schon auch bedeutet: Unterricht,nur anders! Nach dem Frühstück erhielten alle einen Arbeitsauftrag für das Fach Kunst,denn wir sollten an diesem Tag, nach einer Grachtenfahrt durch die Kanäle der Stadt,eines der bekanntesten Museen Amsterdams besuchen, das Van Gogh Museum.Bei der Bootsfahrt ließ sich die Sonne blicken und wir konnten zauberhafte Eindrückedieser doch sehr eigenen Stadt mitnehmen: die Fassaden der alten Häuser , einnachgebautes Handelsschiff und jede Mengte Hausboote, die der ein oder andere gernals zukünftigen Wohnort beziehen würde.Die Führung im Museum erwies sich wider Erwarten als sehr kurzweilig und brachte unsin kleinen Gruppen einige Werke dieses weltbekannten Künstlers näher. Beeindruckt hatuns wohl alle auch, dass sich tagtäglich so viele Menschen aus aller Welt dieseKunstwerke anschauen – und wir waren dabei! Und noch imposanter fanden wir dieTatsache, dass diese Werke Millionen wert sind – Wahnsinn!!!!Der dritte Tag stand dann unter dem Motto „Bewegung“ – Sport also! Dessen waren sichnicht alle bewusst, als es nach einer kurzen Fahrt mit dem Regionalzug nach Zandvoortans Meer ging. Ein toller Tag sollte uns erwarten, mit einem kalten Wind, aber strahlendblauem Himmel und einem wenig bevölkerten Strand. Und Frau Klein-Hien setzte ihrenPlan tatsächlich in die Tat um. Die kurze Wanderung am Strand entlang zum nächstenOrt Bloemendal erwies sich als 6km Weg, den man ja auch wieder zurückgehen musste.Dennoch: Der Weg hat sich gelohnt und wir konnten einen gechilltenTag an Meer undStrand verbringen, wo Doriana und Elias ihren Geburtstag feierten. Und einen Mutigengab es dann doch: Jan ließ es sich nicht nehmen und stattete dem eiskaltenNordseewasser einen Besuch ab und das nicht nur einmal. Die anderen lagen in derSonne, spielten Beachvolleyball und genossen einfach die Zeit miteinander.Zurück im Hostel machten sich am Abend doch Sonne, Sand und Meer bemerkbar undnicht nur Herr Gyr wurde nach 20.00h nicht mehr gesehen. Oder doch? Da waren aufdem Flur noch die wuseligen Italiener, die er mal wieder zu bändigen hatte. Und FrauKlein-Hien bekam des Nachts Besuch vom hosteleigenen Securitydienstes, weil sich einSchüler mitsamt seinem Bettzeug (inklusive Matratze) im Fahrstuhl verfahren hatte…..Aber da am nächsten Tag alle pünktlich zum Frühstück erschienen, war auch dieserZwischenfall schnell vergessen und man konnte in ein nächstes Highlight starten.Koningsdag in Holland! Der Ausnahmezustand hat einen Namen. Schon bei der Fahrt mitder Metro in die Innenstadt wurde allen klar: Das wird kein normaler Wochentag.
Orangebebrillte Menschen – Herr Gyr und Frau Klein-Hien gehörten schnell auch dazu,da konnten wir uns nicht lange bitten lassen….- begegneten uns neben Männern inorangefarbenen Jacketts und Hosen, Frauen mit orangefarbenen Blütenkränzen,Asiaten mit überdimensionalen Kronen auf dem Kopf, in Orange natürlich – derKreativität in Orange war keine Grenze gesetzt.In der Innenstadt selbst fuhr keine Straßenbahn, kein Bus – was auch nicht möglichwäre, alle Bewohner Amsterdams feierten und eine Million Besucher kam dazu, darunterwir! Wir hatten jedoch nach den ersten Eindrücken noch einen kulturellenProgrammpunkt zu absolvieren: den Besuch des Anne-Frank- Museums, des Hauses, indem sich die Familie Frank vor den Nazis versteckt hatte und wo sie schließlich dochverraten und gefangen genommen wurde. Der Gang durch die Wohnräume, aus denen dasMädchen zwei Jahre nicht herauskonnte und in dem es aufpassen musste, dass es keinerhörte, hatte schon etwas Beklemmendes an sich, das man sehr gut nachempfinden konnte.Draußen gab es dann das Gegenprogramm: Boote auf den Grachten – voller Menschen inFeierlaune, DJs an jeder Ecke, die Musik ohne Ende auflegten, tanzende Menschen allenAlters und aller Nationalitäten, einen riesigen Flohmarkt, Jahrmärkte und Essenstände mit allem, was das Herz begehrt….. und dazwischen: der legendäre flying Afghane – wasfür ein Tag!Mit Wahnsinnseindrücken kamen wir zurück ins Hostel und am Abend waren die meistendavon so geplättet, dass sie das Billard-, Kicker- und Unospielen dem erneuten Sturz insGetümmel vorzogen.Nach fünf sehr ereignisreichen Tagen ging es dann am Freitag wieder zurück. Einigehätten die Reise gern verlängert, aber Holland ist ja nicht weit und manch einen wird essicher wieder hinziehen ins orangefarbene Land des Käses, der noch zu erkundendenShoppingmalls und der noch nicht besuchten Museen der alten und neuen Meister.

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