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Hospitationsschule

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Schnuppertag 2018

1718 Schnuppertag klein

Der Schnuppertag 2018 findet am 20.01.2018 statt. Mehr Informationen finden sie HIER

 

 

Am Montag, den 24.04. durften wir 21 Schüler/innen um 5 Uhr morgens, wo alle anderen noch friedlich schliefen, eine Reise nach Frankreich starten. Die Busfahrt verlief reibungslos, es wurde geschnattert, gelacht, geschlafen und die Lektüre „Tschick“ eifrig gelesen. Auch Uschi Weidner, Herrn Hartingers Begleitung, stellte sich uns Schülern liebevoll vor! Alle zwei Stunden musste unser Busfahrer des Unternehmens „Schermuly“ eine Pause machen. Die Pause nutzten wir auch alle, um uns wenigstens die Beine zu vertreten… Nahe der Schweiz merkten wir überglücklich, dass sich im Bus ein offener Hotspot befand, und so loggte sich einer nach dem anderen ein. Für den Datenverbrauch in der Schweiz durfte unser lieber Mitschüler X stolze 60€ bezahlen. Uuups! Ein weiterer Fauxpas passierte ebenfalls in der Schweiz, denn wir bedachten nicht, dass es in der Schweiz nicht den Euro als Währung gibt und so bekam der ein oder andere Schweizer Franken zurück!

 

Als wir uns der Grenze zu Frankreich näherten, waren alle ganz aufgeregt und wollten endlich ihre Austauschschüler kennenlernen, doch wir hatten noch ein paar Stunden vor uns. Bei unserer vorletzten Pause passierte Till ein kleines Missgeschick. Ein älterer Mann machte eine kleine Pause und Till sagte vorlaut: „Ach der versteht doch eh nichts!“ Zu früh gefreut - der Mann verstand Deutsch sehr gut! Peinlich, peinlich….

 

Nach 14 Stunden Busfahrt war unser Ziel zum Greifen nah und die Aufregung stieg mit jedem Kilometer und nach insgesamt 920 km erreichten wir ENDLICH die Schule „Les Hauts de Plaine“ in Laragne, 20km von Serres, unserer Partnerstadt, entfernt, wo schon alle auf uns warteten. Madame Linossier, die uns auch die ganze Woche begleitete, teilte uns unseren Austauschschülern zu. Anschließend fuhren wir mit den Familien nach Hause und ließen den Abend ausklingen. Am nächsten Morgen wurden wir von den Schülern durch die Schule geführt und starteten unser gemeinsames Projekt. Gemeinsam übersetzten wir französische und deutsche Sprichwörter. Wusstet ihr schon, dass man in Frankreich eine Katze statt eines Frosches im Hals hat? Wieder was gelernt! Um 12 Uhr, frisch gestärkt vom Kantinenessen, fuhren wir mit den Franzosen in den Kletterwald nach Laye. Leider kletterte Herr Hartinger nicht mit, hat er etwa Höhenangst?

 

Mittwochs ging es wieder gemeinsam los, wir besichtigten das Muséoscope du Lac, das früher ein Dorf war und mittlerweile ein Stausee ist. Das Beste am ganzen Museum war der 4D Film…Dusche inklusive. Nachmittags hatten wir Zeit mit der Familie, aber einige trafen sich auch untereinander mit ihren Austauschschülern. Am nächsten Morgen ging es in den französischen Unterricht, was natürlich sehr schwer zu verstehen war! Tu comprends? Nach dem Kantinenessen fuhren nur die Deutschen nach Sisteron und besichtigten die Altstadt und ein Museum. In Sisteron hatten wir auch noch kurz Zeit und durften alleine rumlaufen, die meisten stürmten in einen Supermarkt und kauften Sprudelwasser, da es in Frankreich Tradition ist, Leitungswasser (Eau du robinet) zu trinken, was für uns Deutsche eine kleine Umstellung war! Auf dem Rückweg holten wir die Franzosen wieder an der Schule ab und fuhren gemeinsam nach Serres, wo der Deutsch-Französische Freundeskreis schon auf uns wartete und ein Buffet sowie ein paar freiwilligen Spiele vorbereitet hatte. An diesem Abend sangen wir noch zwei Lieder, „Wir sind groß“ von Mark Forster und „Un homme debout“ von Claudio Capéo und hatten viel Spaß zusammen.

 

Am Freitag folgte der Höhepunkt der ganzen Fahrt, wir besichtigten Marseille und Aix-en Provence. In Marseille wartete ein starker Sturm, der sogenannte Mistral, der typisch fürs Mittelmeer ist, auf uns. Wir liefen in der prallen Sonne nur bergauf durch die halbe Stadt, um die Kirche Notre-Dame de la Garde zu besichtigen und dort ein Picknick zu machen. Natürlich war der Wind auf dem Berg noch stärker und der ein oder andere Schüler wäre fast weggeflogen.

 

In Aix-en Provence hatten wir eine Stunde Zeit, eine Stadtrallye zu machen und dabei shoppen zu gehen. Natürlich hat das zeitlich alles gar nicht hingehauen und somit hatten wir am Ende noch ca. 20 Minuten Zeit, wir beeilten uns alle, um nicht zu spät zu kommen. Dreimal dürft ihr raten, wer zu spät gekommen ist? Herr Hartinger und Uschi kamen mit Madame Linossier angeschlendert! Scandaleux!

 

Samstag und Sonntag hatten wir noch einmal Zeit, etwas mit den Familien zu machen oder Freunde zu treffen. Am Montag, den 1.Mai ging es dann frühmorgens zurück in die Heimat. Der Abschied fiel manchen sehr schwer, teilweise wurden neue Freundschaften geschlossen, doch die meisten waren froh, nach der langen Zeit wieder nach Hause zu können!

 

Jederzeit wieder würde ich bei einem solchen Austausch mitmachen!

 

Obwohl mancher Schüler über Heimweh klagte oder unzufrieden war, hat es am Ende, glaube ich, doch den meisten gefallen.

 

Hoffentlich dürfen wir uns freuen und die Franzosen kommen nächstes Jahr zu uns! Vous êtes bienvenus!

 

Dalia Pfeiffer, 8bM

 

 

 

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