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Die Realschulklassen der neunten Klassen der Realschule plus und FOS im Einrich besuchten am 21.06.2016 den Landtag in Mainz. Dort bekamen sie ihre Besucherausweise und ihnen wurden die wichtigsten Regeln im Landtag genannt. Danach gingen sie in den Raum, in dem die Plenarsitzungen gehalten werden. Dort wurden ihnen zuerst ein paar Infos zu den Plenarsitzungen gegeben, z. B. dass sie 25 mal pro Jahr gehalten werden und es insgesamt 101 Abgeordnete gibt. Die Schüler hatten alle schon Informationen für das bevorstehende Rollenspiel über die Legalisierung von Cannabis vor sich liegen. Der Ablauf des Rollenspiels wurde ihnen noch erklärt, bevor es losging. Die Schüler waren in drei Fraktionen aufgeteilt (Orange: dagegen, Lila: dafür und Blau: vielleicht). Diese drei Fraktionen besprachen nun zuerst die ihnen zugeteilten Informationen und Argumente zu dem Thema Legalisierung von Cannabis, wovon später auch die gespielte Plenarsitzung handeln sollte. Während dieser Vorbesprechung wurden auch noch der Landtagspräsident, der Schriftführer und die Regierungsmitglieder nominiert, die später in der Sitzung jedoch erst noch offiziell gewählt und ein Fraktionssprecher bestimmt werden musste. Nach dieser Besprechung ging es auch gleich mit der Wahl der Ämter los. Zum Landtagspräsidenten wurde Jakob Denninghoff gewählt. Danach wurden die Fraktionsvorsitzenden vorgestellt. Für die Fraktion "Orange" war das Marc Zimmermann, für die Fraktion "Blau" Jan Müller und Elias Heymann für die Fraktion "Lila". Schriftführer wurden Adrian Mahr und Dana Loose.Landtag Zoé Noppe und Leonie Gemmer wurden zu Ministern und Joshua Raczkowski zum Ministerpräsidenten gewählt. Anschließend wurde über das Thema diskutiert, indem Abgeordnete aufgerufen wurden und sie ihre Argumente nennen konnten. Dabei kamen im Wechsel Abgeordnete der verschiedenen Parteien zu Wort, damit sie jeweils auf die vorangegangenen Argumente eingehen konnten. Nach dieser 30-minütigen Debatte gab es eine 15-minütige Sitzungsunterbrechung, in der sich die Fraktionen absprechen konnten. Im Anschluss äußerte die Regierung (Ministerpräsident und zwei Minister) ihre Meinung zu dem Thema "Legalisierung von Cannabis" - sie waren dafür. Die Debatte wurde nach zehn Minuten fortgesetzt. Nach dieser zweiten Debatte wurde von allen zusammen abgestimmt. Da die Mehrheit für die Legalisierung gestimmt hatte, wurde der Konsum von Cannabis zumindest im Rollenspiel der Schüler legalisiert. Anschließend besuchten noch vier Politiker den Plenarsaal, denen die Schüler Fragen stellen konnten. Vertreten waren die Parteien "Die Grünen", "SPD", "CDU" und die "FDP". Die Fragen der Schüler waren auf den Beruf des Politikers, aber auch auf die Ansichten der einzelnen Politiker und deren Parteien bezogen. Zum Beispiel fiel die Frage, ob das Leben eines Politikers stressig sei, aber auch, was sie persönlich von der Legalisierung von Cannabis halten. Alle Fragen konnten leider nicht beantwortet werden, da die Zeit am Ende knapp wurde. Durch die tolle Aktion der Sozialkundelehrer konnten die Einricher Schüler einen authentischen Einblick in die Abläufe im Mainzer Landtag sowie in das Leben eines Politikers werfen. Eine gelungene Abwechslung vom Unterricht in der Schule!

Sonja Amend, 9aR

Bildunterschrift: Die Klassen 9aR, 9bR und 9cR zu Gast im Landtag


Typisierungsaktion

 

am Dienstag, 7. Juni, 8.30 bis 14 Uhr,

in Katzenelnbogen

in der Realschule plus und Fachoberschule im Einrich


Fabian ist Fachoberschüler hier im Einrich und er hat einen Gegner, der einen völlig unaussprechlichen Namen hat: „Hämophagozytische Lymphohistiozytose“. Und wenn Fabian keinen Menschen findet, der ihm Stammzellen spendet, droht der 17jährige Schüler den Kampf und sein Leben zu verlieren. Deshalb machen Freunde und Familie seit Wochen mobil, um mehr Menschen zu mobilisieren, sich als Spender registrieren zu lassen. Auch seine Schule in Katzenelnbogen. Dort kann am Dienstag, 7. Juni, 8.30 bis 14 Uhr, jeder gesunde junge Erwachsene zwischen 16 und 40 Jahren bei der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands ältester Stammzellspenderdatei, testen lassen, ob er ein Lebensretter  werden kann.
„Hämophagozytische Lymphohistiozytose“, bringt Fabians Mutter ohne Versprecher über die Lippen. „Schwäche“ waren im Februar Fabians erste Symptome. Dann ging alles ganz schnell. Das Leben des Sohnes hängt immer wieder am seidenen Faden.  Irgendwann sagten die Ärzte: Wir brauchen einen Stammzellspender, einen Menschen, dessen genetischer Code mit Fabian identisch ist.
Die Suche nach einem Lebensretter beginnt. Während das Deutsche Zentralregister (ZKRD) nach einem kompatiblen Spender die verschiedenen Spenderdateien durchforstet, macht man im Rhein-Lahn-Kreis mobil: Rüdiger Klotz, Rektor seiner Schule in Katzenelnbogen, weiß: „Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem Patienten wie Fabian vielleicht das Leben gerettet werden kann.“ Er hat die Stefan-Morsch-Stiftung mit ins Boot geholt, um die Typisierung an seiner Schule zu organisieren. Eltern, Freunde, benachbarte Schulen und die lokalen Medien hat er darüber informiert, dass am Dienstag, 7. Juni, die Realschule plus/FOS im Einrich, Im Gänsberg 7, ihre Türen öffnet, um nach möglichen Lebensrettern für Fabian zu suchen.
Eine Typisierung ist ganz einfach: Zunächst sollte man sich über die Stammzellspende informieren – am einfachsten über die Homepage der Stefan-Morsch-Stiftung (www.stefan-morsch-stiftung.de) oder über die kostenlose Hotline: 08 00 - 766 77 24. Über einen Gesundheitsfragebogen werden die wichtigsten Ausschlusskriterien abgefragt – etwa schwere Vorerkrankungen oder starkes Übergewicht. Ist der Fragebogen unterschrieben, wird eine kleine Blutprobe oder eine Speichelprobe genommen. Diese Probe wird im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung analysiert. Die Spender erhalten eine Spendernummer und einen Ausweis. Das bedeutet: Die Gewebemerkmale, das Alter und Geschlecht sowie weitere transplantationsrelevante Werte werden anonym beim Zentralen Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) hinterlegt. Jetzt stehen die anonymisierten Daten für  weltweite Suchanfragen von  Patienten zur Verfügung.  

Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die gemeinnützige Stiftung seit 1986 Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So werden täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der stiftungseigenen Spenderdatei mehr als 400 000 potentiellen Lebensrettern weltweit vermittelt. Die Stiftung ist Mitglied der Stiftung Knochenmark- und Stammzellspende Deutschland (SKD).

DOWNLOADS im pdf-Format:

- Informationsblatt für Eltern

- Einverständniserklärung

- Infoblatt für Betreuer, Trainer, Lehrer

- Fünf Schritte auf dem Weg zum Lebensretter

 

 

 

Im Rahmen eines Miro-Projektes im Kunstunterricht stand für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9cR am 19.05.2016 die Begegnung mit „echten“ Miros auf dem Programm. Bei dem Besuch der Ausstellung Joan Miro – Wandbilder, Weltenbilder in der Frankfurter Schirn-Kunsthalle erfuhren die Jugendlichen, wie der spanische Künstler seine Werke geplant und realisiert hat. In scheinbar zufällig entstandenen bunten Gemälden mit phantasievollen Formen entdeckten sie die Balancen im Bild, die Miro stets so wichtig waren. Seine Bilder, die oft zufällig und impulsiv gemalt wirken, waren immer präzise vorgedacht und stammen von einem sehr ordentlichen Maler, was der erste Eindruck nicht unbedingt vermuten lässt. 9cR bei MiróDass auch Tücher, die zuvor als Pinselabstreifflächen von ihm als Malflächen genutzt wurden, und Untergründe mit Holz, Teer oder Sand dem Künstler als Leinwand für seine so berühmt gewordenen Bilder dienten, hatten die Schülerinnen und Schüler bereits  teils selbst im Unterricht umgesetzt. Eine interessante Erfahrung war es sicher auch, sich aus Assoziationen zu einem Bild eine gemeinsame Geschichte auszudenken. „Die kreativste, die ich bisher in meiner Zeit als Kunstpädagogin gehört habe“, beurteilte die betreuende Fachfrau der Schirn, die die Führung durch die Ausstellung engagiert leitete, die Phantasie unserer Schüler. Miro, der bis ins hohe Alter von 90 Jahren künstlerisch aktiv war, malte so, dass auch oder gerade seine Spätwerke auf die jungen Betrachter sehr kindlich wirken.
Auch die Produkte des anschließenden Workshops begeisterten – nicht nur die betreuenden Lehrkräfte, sondern auch zufällig anwesende Ausstellungsbesucher. Elemente nach Miro in den vom ihm geliebten Grundfarben ergaben ein gemeinsames Kunstwerk, das neben den eigenen Schülerwerken im Rahmen einer Ausstellung in der Schule zu sehen sein wird.
Auch wenn für einige Schüler die Frage „Warum müssen wir in ein Museum?“ im Raum stand, sehen wir als begleitende Kunstlehrerinnen den Bildungsauftrag des Faches in diesem sehr intensiven und kurzweiligen Projekt mehr als erfüllt. Und das wird für uns im Kunstunterricht und, wie schon jetzt bekannt ist, auch für diese Schülerinnen und Schüler nicht der letzte Besuch in einem Kunstmuseum gewesen sein. Denn: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt – und im nächsten Jahr geht es nach Amsterdam ins ebenfalls weltberühmte Von Gogh Museum!
Hiltrud Klein-Hien

Die Schülervertretung zu Besuch im Landtag
Am Morgen des 20.04.2016 machten sich die Schülersprecherinnen der Realschule plus und FOS im Einrich auf den Weg nach Mainz in den rheinland-pfälzischen Landtag. Dort fand ein Schülerseminar statt, das der Landtag in Kooperation mit der Landesschülervertretung (LSV) zur Vorbereitung auf die kommende Landesschülerkonferenz durchführte. Um 10:00 stellte Herr Jäger, der Veranstalter, sich vor und eröffnete somit das Seminar. Anna-Claire Nothof, ein Vorstandsmitglied der LSV, erklärte den circa 25 Teilnehmern, wie genau die LSV in Rheinland-Pfalz arbeitet. Gemeinsam diskutierten die anwesenden Schüler über Extremismus und wie an anderen Schulen mit dem Thema umgegangen wird. Auch das momentan allseits präsente Thema Flüchtlinge wurde in diesem Kreis ausführlich diskutiert. Glückliche Gesichter bei den Schülersprecherinnen nach dem Besuch im LandtagNach dem Mittagessen, das alle Teilnehmer gemeinsam in einem chinesischen Restaurant einnahmen, besuchten Pia Schellhammer von den Grünen und Ellen Demut von der CDU die Gruppe. Beide sind als Abgeordnete tätig und konnten den Gästen daher von ihren persönlichen Erfahrungen im Landtag berichten. Gemeinsam diskutierten sie über das erschreckend hohe Wahlergebnis der AfD und über die aktuelle Situation bei der Bundeswehr. Auch die Rechte von Schülern, die Fairness gegenüber Wirtschaftsflüchtlingen und der Religionsunterricht an den Schulen und besonders in der gymnasialen Oberstufe waren Thema der Diskussionsrunde. Nach einer abschließenden Feedbackrunde war das Seminar auch schon wieder vorbei. Zeit für die Schülersprecherinnen aus Katzenelnbogen, sich auf den Heimweg zu machen. Die vier Schülerinnen hatten einen spannenden und interessanten Tag, bei dem sie viele neue Erfahrungen sammeln konnten. Nach eigenen Aussagen würden sie immer wieder die Chance nutzen, ein solches Seminar zu besuchen…besonders wenn man zum krönenden Abschluss mit der CDU-Fraktionsvorsitzenden Julia Klöckner in ein und demselben Aufzug fährt!

 

 

 

Die Theater AG der Realschule plus

und FOS Katzenelnbogen

präsentiert ihr neues Programm

Theater

am Freitag, den 13.Mai um 19.00 Uhr

in der Aula des Schulzentrums Katzenelnbogen

 

Theater AG

 

 

In unserem ländlichen bis kleinstädtischen Katzenelnbogen ist Linux nicht sehr verbreitet. Das ist sehr schade, denn Linux ist ein sicheres, stabiles und komfortables Betriebssystem, das außerdem kostenlos ist. Einige haben bereits davon gehört, doch die wenigsten haben es schon einmal ausprobiert. Dies möchte ich, Christian Meyer, Lehrer an der RS+ und FOS im Einrich gerne ändern:

Linux Presentation Day 2016.1

Logo LPDDer Linux Presentation Day ist eine Veranstaltung, auf der Leute, die Linux gar nicht oder kaum kennen, einen Einblick in den Umgang mit dem Open-Source-Betriebssystem bekommen können. Unterschiedliche Linux-Varianten werden in typischen Alltagssituationen vorgeführt und können ausprobiert werden. Das Ziel der Veranstaltung, die kostenlos besucht werden kann, ist es, den Besuchern bei der Beantwortung der Frage zu helfen, ob auch sie irgendwann in Zukunft Linux nutzen wollen, als Ersatz für oder Ergänzung zu Windows.

Der Linux Presentation Day findet international in vermutlich über 100 Städten gleichzeitig statt. Da wir freundlicherweise einen Computerraum der Realschule plus nutzen dürfen, kann auch in Katzenelnbogen ausprobiert werden, wie Linux "aussieht" und wie es sich "anfühlt".
Sie dürfen an vorbereiteten Computern unterschiedliche grafischen Oberflächen und viele Programme ausprobieren, darunter Internet-Browser, Office-Programme, Bildbearbeitung und Spiele. Sie bekommen einen kleinen Einblick in die Welt der freien Software und dürfen beliebige Anfängerfragen stellen.

Hier finden Sie finden uns:

Datum / Zeit: Samstag, den 7.Mai 2016 zwischen 9 und 13 Uhr
Ort: Computerraum E.30
der Realschule plus mit FOS
Im Gänsberg 7, 56368 Katzenelnbogen
Eintritt: frei
Anmeldung: Nicht nötig, kommen Sie einfach vorbei.
Zur Erleichterung der Planung können Sie sich aber mit einer kurzen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vorher ankündigen.

Programm

Auf ein festes Programm möchten wir uns nicht festlegen. Es geht uns in erster Linie darum, Linux vorzustellen und auszuprobieren und dadurch Interesse zu wecken. Mit der weit verbreiteten und äußerst stabilen Distribution Debian (der "Mutter" von Ubuntu) lassen sich verschiedene Oberflächen nutzen, die auf aktuellen Rechnern z.B. mit Gnome nicht nur gut aussehen, sondern auch auf älterer Hardware z.B. mit LXDE flüssig laufen.

Darüber hinaus wird es vor Ort Informationen zu verschiedenen Themen geben:

  • Was ist freie Software und warum ist sie nicht nur kostenlos?
  • Vor- und Nachteile von Linux gegenüber Windows
  • Was sind Linux-Distributionen und welche ist die richtige für mich?
    • Debian
    • Ubuntu
    • Fedora / CentOS / Red Hat Enterprise Linux
  • Warum gibt es so viele verschiedene Desktops und welchen soll ich nehmen?
    • Gnome 3
    • Gnome 3 Classic
    • KDE
    • Unity (Ubuntu)
    • LXDE
    • XFCE
  • Internet und Office
  • Bildbearbeitung und Multimedia
  • Eigene Projekte?
  • Installation von Linux auf dem eigenen Rechner (alt oder neu, Laptop oder Desktop)
  • Windowsprogramme unter Linux?

Bei speziellen Fragen oder Wünschen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bitte vorher an.

Kontakt

Bei Fragen oder speziellen Wünschen wenden Sie sich bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

 

Es ist wieder mal soweit - an jedem Laternenpfahl sieht man sie, die unterschiedlichsten Wahlplakate. Von CDU bis Linke werben alle Parteien für Stimmen bei der bevorstehenden Landtagswahl. Und auch die Schüler der höheren Klassen an der Realschule plus und FOS im Einrich wurden im Sozialkundeunterricht sorgfältig auf die Landtagswahl am 13. März vorbereitet. Stimmvergabe, Erstellung von Wahlprognosen und die Spitzenkandidaten der einzelnen Parteien waren Thema in den Sozialkundestunden. Bildunterschrift: Der Gang zur Wahlurne ist ein wichtiger Schritt für unsere SchülerDoch warum nur Theorie machen, wenn man auch wirklich seine Stimme abgeben kann? Zwar sind die Schüler der 9. Klassen noch zu jung, um an der richtigen Wahl teilzunehmen, aber bei der Juniorwahl, ja, da durften sie schon mitentscheiden.
Im Rahmen des landesweiten Schulprojekts gaben die Katzenelnbogener Schüler am Freitag, den 26.02. ihre Stimme ab. Wie bei der richtigen Wahl musste zunächst die Identität des Wählers überprüft werden, bevor die Schüler ihre Entscheidung auf ihrem Wahlschein ankreuzen und in die Wahlurne werfen durften. Die Jungen und Mädchen erhielten so bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die „richtige“ Wahl und wurden durch den simulierten Gang zur Urne spielerisch auf ihre erste Wahl vorbereitet. Ziel des Schulprojektes soll es natürlich auch sein, die junge Generation zum Wählen zu animieren. Nach der Landtagswahl am 13. März erhält die Schule dann ihr Ergebnispaket, das über das schulische Wahlergebnis Aufschluss geben wird. Wir sind gespannt, wie unsere Schüler gewählt haben…es bleibt spannend!

 

Leoni van Vugt konnte mit ihrer tollen Leistung im Dezember 2015 den Vorlesewettbewerb an unserer Schule für sich entscheiden und wurde als Schulsiegerin eingeladen, beim Kreisentscheid teilzunehmen. Gemeinsam mit neun weiteren Kindern aus dem Rhein-Lahn-Kreis gab Leoni auch in diesem Durchgang ihr Bestes. Bildunterschrift: Leoni van Vugt (vordere Reihe, 3. v.l.) im Kreise ihrer Mitbewerber und JurorenVorbereitet hatte sie sich auf einen Textauszug aus „Die drei !!!“, den sie sehr souverän präsentierte. Doch auch die anderen Teilnehmer konnten mit hervorragenden Leseleistungen überzeugen, es blieb also spannend. Die fünfköpfige Jury, bestehend unter anderem aus Buchautoren oder passionierten Vorlesern, hatte sich für Beate Döllings Jugendbuch „Der Sommer, in dem wir alle über Bord gingen“ als Fremdtext entschieden. Nach und nach durften die Jungen und Mädchen zeigen, wie gut und flüssig sie einen unbekannten Text vorlesen können. Auch hier lagen alle Wettbewerbsteilnehmer sehr eng beieinander, doch am Ende konnte es nur einen Sieger geben. Leoni konnte an diesem Tag den hervorragenden zweiten Platz belegen, wozu wir ihr ganz herzlich gratulieren.

Wir an der Realschule plus im Einrich arbeiten an der Aufgabe der Inklusion, wie sie die UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 vorgegeben hat. Der Bundestag und die Länderkammer haben dieses Abkommen 2009 ratifiziert und damit das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung anerkannt. Auf der Grundlage der Chancengleichheit und ohne Benachteiligung sollen die Vertragsstaaten ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen  gewährleisten.

 

Als Ziele für Menschen mit Behinderungen werden in dem Abkommen u.a. genannt:

  • Achtung von Menschenrechten, Grundfreiheiten und menschlicher Vielfalt;
  • Ermöglichung der Entfaltung von Persönlichkeit, Begabung, Kreativität, geistiger und körperlicher Fähigkeiten;
  • Befähigung zur wirklichen gleichberechtigten Teilhabe an einer freien Gesellschaft.

 

Auf der Ebene der Bildung und Erziehung soll vor allem sicher gestellt werden, dass für Menschen mit Behinderungen

 

  • das allgemeine Bildungssystem vollständig erschlossen wird, einschließlich Hochschulen und Erwachsenenbildung;
  • Unterstützungsmaßnahmen zur bestmöglichen schulischen und sozialen Entwicklung geschaffen werden, mit dem Ziel der vollständigen Integration;
  • auf allen Ebenen des Bildungswesens Mitarbeiter und Fachkräfte für die Belange von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert und professionalisiert werden.

 

Der integrative Unterricht an Schwerpunktschulen leistet seinen Beitrag, die Ziele der Konvention umzusetzen.

 

Lesen Sie hier das komplette Konzept im PDF-Format

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