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6b Musikprojekt

Im Rahmen eines Miro-Projektes im Kunstunterricht stand für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9cR am 19.05.2016 die Begegnung mit „echten“ Miros auf dem Programm. Bei dem Besuch der Ausstellung Joan Miro – Wandbilder, Weltenbilder in der Frankfurter Schirn-Kunsthalle erfuhren die Jugendlichen, wie der spanische Künstler seine Werke geplant und realisiert hat. In scheinbar zufällig entstandenen bunten Gemälden mit phantasievollen Formen entdeckten sie die Balancen im Bild, die Miro stets so wichtig waren. Seine Bilder, die oft zufällig und impulsiv gemalt wirken, waren immer präzise vorgedacht und stammen von einem sehr ordentlichen Maler, was der erste Eindruck nicht unbedingt vermuten lässt. 9cR bei MiróDass auch Tücher, die zuvor als Pinselabstreifflächen von ihm als Malflächen genutzt wurden, und Untergründe mit Holz, Teer oder Sand dem Künstler als Leinwand für seine so berühmt gewordenen Bilder dienten, hatten die Schülerinnen und Schüler bereits  teils selbst im Unterricht umgesetzt. Eine interessante Erfahrung war es sicher auch, sich aus Assoziationen zu einem Bild eine gemeinsame Geschichte auszudenken. „Die kreativste, die ich bisher in meiner Zeit als Kunstpädagogin gehört habe“, beurteilte die betreuende Fachfrau der Schirn, die die Führung durch die Ausstellung engagiert leitete, die Phantasie unserer Schüler. Miro, der bis ins hohe Alter von 90 Jahren künstlerisch aktiv war, malte so, dass auch oder gerade seine Spätwerke auf die jungen Betrachter sehr kindlich wirken.
Auch die Produkte des anschließenden Workshops begeisterten – nicht nur die betreuenden Lehrkräfte, sondern auch zufällig anwesende Ausstellungsbesucher. Elemente nach Miro in den vom ihm geliebten Grundfarben ergaben ein gemeinsames Kunstwerk, das neben den eigenen Schülerwerken im Rahmen einer Ausstellung in der Schule zu sehen sein wird.
Auch wenn für einige Schüler die Frage „Warum müssen wir in ein Museum?“ im Raum stand, sehen wir als begleitende Kunstlehrerinnen den Bildungsauftrag des Faches in diesem sehr intensiven und kurzweiligen Projekt mehr als erfüllt. Und das wird für uns im Kunstunterricht und, wie schon jetzt bekannt ist, auch für diese Schülerinnen und Schüler nicht der letzte Besuch in einem Kunstmuseum gewesen sein. Denn: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt – und im nächsten Jahr geht es nach Amsterdam ins ebenfalls weltberühmte Von Gogh Museum!
Hiltrud Klein-Hien

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